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Gentoo Installation Thinkpad T 23

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Gentoo Installation Thinkpad T 23

Gentoo-Linux Installation auf einem IBM Thinkpad T23

Auf meinem T23 soll Gentoo-Linux installiet werden. Ziel ist, dass so viel wie möglich (bzw. alles was ich brauche) der Hardware unterstützt wird. Zudem soll das System einen ähnlichen Komfort bieten wie Knopix (z.B. sich automatisch mountende USB-Datenträger). Das besondere ist, dass die Installation zunächt vollständig ohne Internetverbindung ablaufen muss.

Hardware

Das Notebook hat die IBM Typenbezeichnung 2647-9RG und ist mit einem Mobile Pentium III mit 1200MHz ausgestattet. Es hat 1GB RAM und eine Display-Auflösung von 1400x1050 Pixeln. Ich habe es mit einer 80GB 7200UpM Platte aufgerüstet, das Laufwerk ist ein Sony CD-RW-Laufwerk.

00:00.0 Host bridge: Intel Corp. 82830 830 Chipset Host Bridge (rev 04)
00:01.0 PCI bridge: Intel Corp. 82830 830 Chipset AGP Bridge (rev 04)
00:1d.0 USB Controller: Intel Corp. 82801CA/CAM USB (Hub #1) (rev 02)
00:1d.1 USB Controller: Intel Corp. 82801CA/CAM USB (Hub #2) (rev 02)
00:1d.2 USB Controller: Intel Corp. 82801CA/CAM USB (Hub #3) (rev 02)
00:1e.0 PCI bridge: Intel Corporation 82801 Mobile PCI Bridge (rev 42)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corp. 82801CAM ISA Bridge (LPC) (rev 02)
00:1f.1 IDE interface: Intel Corp. 82801CAM IDE U100 (rev 02)
00:1f.3 SMBus: Intel Corp. 82801CA/CAM SMBus Controller (rev 02)
00:1f.5 Multimedia audio controller: Intel Corp. 82801CA/CAM AC'97 
        Audio Controller (rev 02)
01:00.0 VGA compatible controller: S3 Inc. SuperSavage IX/C SDR (rev 05)
02:00.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1420
02:00.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1420
02:02.0 Communication controller: Agere Systems WinModem 56k (rev 01)
02:08.0 Ethernet controller: Intel Corp. 82801CAM (ICH3) PRO/100 VE (LOM) 
        Ethernet Controller (rev 42)

Installation

Die Installation erfolgt nach der Gentoo-Installationsanleitung für internetlose Installation. Allerdings habe ich eine andere Partitionierung gewählt, da auf /dev/hda1 eine Windows-Installation und auf /dev/hda2 die IBM recovery Partition liegt.

Meine Partitionierung sieht so aus:

  • /dev/hda3 Boot-Partition mit ext2fs
  • /dev/hda5 Swap-Partition
  • /dev/hda6 Root-Partition mit reiserfs

Kernel

Die meisten Grundeinstellungen ergeben sich aus der Harware und bedürfen keiner weiteren Erklärung. Die meisten Gerätetreiber sind als Module kompiliert sie werden von coldplug beim booten geladen, welches man folgendermassen einrichtet:

emerge coldplug
rc.update add coldplug boot

Wichtig ist dass für die Konsole nicht der Savage-framebuffer-Treiber verwendet wird, denn der soll sich nicht mit dem Xorg Savage-Treiber vertragen, der Vesafb-Treiber ist außerdem schnell genug.

Hier die aktuelle Kernel-Konfiguration des T23 für Kernel 2.6.15-gentoo-r1 zum downloaden

Bootloader

Die Entscheidung fiel auf grub. Grub ist ein stück Software welches einen manchmal dazu veranlasst den Computer zerhacken zu wollen. Hat man eine Fehler in der Konfiguration, bootet Linux nicht. Also wieder die Gentoo-Install-CD booten, mounten, chroot usw. Nach stundenlangem (letztendlich erfolgreichem) herumprobieren sieht der interessante Teil meiner /boot/grub/grub.conf so aus:

splashimage=(hd0,2)/grub/splash.xpm.gz
title Gentoo Linux 2.6.15-r1
root (hd0,2)
kernel /boot/bzImage root=/dev/hda6 video=vesafb:mtrr:ywrap,1400x1050-16@60

Das passt auf das o.g. Partitionsschema und bootet den Kernel mit einer Vesa-Framebuffer-Console mit der nativen 1400x1050 Auflösung des Thinkpads. Damits schöner aussieht kann man auch einen anderen Consolen Font installieren.

X und KDE

Die Installation verläuft ziemlich problemlos, wenn man das Gentoo KDE Configuration Howto verinnerlicht.

DRI (3D Unterstützung)

Der SuperSavage Chip des T23 ist zwar nicht besonders doll, aber man möchte trotzdem rausholen was rauszuholen ist. Leider ist dies nicht mit Gentoo-Bodmitteln möglich. Weder der Kernel-Treiber noch der Treiber in X11-drm lässt sich zur 3D-Grafikbeschleunigung bewegen. Ich frage wich wozu der Kernel-Treiber dann überhaupt existiert?

  • Im Kernel AGP-Unterstützung einschalten
  • DRI (Direct Rendering Manager) im Kernel deaktivieren
  • x kompilieren mit
    USE="insecure-drivers" emerge xorg-x11
  • ...tbc...

Xorg-Update, Migration zum modularen X

Da ich gelesen habe daß in der aktuellen X-Version verbesserte Savage-Treiber enthalten sind, entschloß ich mich zu einem Update von Xorg auf 7.1, was mit einer Migration auf das neue modulare X (aus einem Paket sind fast 300 geworden) einhergeht. Ich verwendete dafür das Migrations-HOWTO zu modularem X. Das Ergebnis war leider, daß X nicht mehr startet, die Grafik zerstört ist (komische diagonale linien) und der Rechner sich nach kurzer Zeit aufhängt. Das Problem ist noch nicht behoben. Der Vesa-Treiber funktioniert, ist aber sehr langsam, macht keine Freude.

Hier ein Forum Thread zum Thema

Update: Nachdem ich nach stundenlangem erfolglosem herumprobieren sämtliche Optionen die mit AGP, DIR oder DMA zu tun haben in der xorg.conf abgeschaltet und den savage-Treiber im Kernel aktiviert habe, läuft Xorg wieder in benutzbarer Geschwindigkeit. Nur ist dri natürlich immer noch nicht aktiv. Glxgears funktioniert nun nicht mehr, er findet scheinbar nie Opengl-Libs nicht. Ein neu-emergen von mesa brachte auch nichts.

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