Fernsehen
Das Fernsehen ist eine Entwicklung, auf die wir nicht viel Zeit zu verschwenden brauchen.
Lee DeForest, Erfinder der Radioröhre, 1926
Hier will ich Lars mal runter schreiben, was ich so nutze für mein elektronisches Lagerfeuer.
Ich habe Wikipedia:DVB-S besser als Satelliten TV bekannt. Dazu kommt ein Twinreceiver von Topfield und eine etwas ältere 80cm Panasonic Röhre die immer noch sehr gute Bilder liefert. Vergleicht man es mit aktuellen >80cm LCD Fernsehern angeschlossen an der selben Quelle (DVB-S) sieht das Bild auf der Röhre besser aus.
Der Topfield ist gleichzeitig ein Videorekorder, wobei er als Vertreter der digitalen Art hier mehr kann als ein normaler Videorekorder. Er beinhaltet eine 250GB HDD und kann wer weiß wie viel Stunden TV aufnehmen. Dazu kommt, das er Timeshifting beherrscht, also zeitversetztes Glotzen bei gleichzeitiger Aufnahme. Damit kann man 2 Programme gleichzeitig aufnehmen (Twinreceiver) und ein drittes von Platte gucken.
Um an den Inhalt der HDD zu kommen, hat mein Topf einen USB-Port, also wird der PC per USB-Kabel (A-B) angeschlossen und per
die Dateien kopiert. Wobei mir mittlerweile letzterer wesentlich besser gefällt, einfach zu installieren per ftpd-topfield-0.7.6.ebuild
# puppy -d /proc/bus/usb/001/002 -c get 'DataFiles\film' NameAufmPC.ts
# ftpd-topfield --turbo -D -P 2021
Jetzt mc starten, F9 drücken, im Menü left oder right die 'ftp-connection' öffnen von 'localhost:2021' voila, Topfield Inhalt kopieren.
Danach hat man die digitalen Videostreams auf dem PC in einer berauschenden Qualität als *.rec liegen, so wie sie über die Schüssel kommen. Zum USB-Speed möchte ich mich hier nicht auslassen, dafür hat Topfield wohl genug schelte bekommen. Mehr als 2MB/s (~7.2GB/h) sind wohl nicht drin
Was das bei 3-5GB für einen 2h Film heißt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Mittlerweile gibt es einen USB Patch der das auf 3.2MB/s (~11.5GB/h) beschleunigt. Siehe Links. Tip: Einfach kurz vor dem Kopieren per USB einen Film von der Platte starten, dann schafft man ~3.5MB/s (~12.3GB/h). Der Film wird beim Kopieren angehalten.
Zum Abspielen der *.rec Filmchen reicht der mplayer. Wobei die Dateien meist interlaced in 720x576 Pixeln vorliegen.
# -vf pp=ci ist für bessere Wiedergabe von Interlaced Dateien
# -vf pp=fd ist für noch bessere Wiedergabe von Interlaced Dateien gerade bei Comics.
# mplayer -vf pp=fd Stream.rec
Konvertieren *.rec -> *.mpeg
Alles muss man selbst machen...
Video überarbeiten
Das Video vom Topfield muss zuerst konvertiert/repariert werden, der Transportstream enthält fast immer Fehler, am besten geht das Reparieren mit Project-X.
projectx starten
- File->Add das gewünschte Video (*.rec) öffnen
- Auf der linken Seite im Kasten Process einfach den Button prepare... drücken, es öffnet sich ein weiteres Fenster dort einfach den Start drücken. Das Video wird zerpflückt in einen VideoStream (*.m2v) und einen AudioStream (*.mp2) evtl. kommen noch weitere AudioStreams wie AC3 dazu.
- projectx beenden.
Video schneiden
Video schneiden, dazu nutze ich Mpeg2Schnitt 0.8.7 unter VMwareVirtualBoxwine, da es für Linux bisher nix gibt, das es besser macht, Avidemux 2.3 ist IMHO besser, leider ist das Video danach hinüber (Teilweise kein Sound, ...)
Plexen
Noch besteht der Film aus einen VideoStream und min. einem AudioStream das wird jetzt zu einem Mpeg Film zusammengesetzt. Dazu gibt es mplex aus media-video/mjpegtools.
# mplex -f 8 -o Film.mpeg Videostream.m2v Audiostream.mp2 [Audiostream.ac3] ...
Fertig
Wie man daraus jetzt eine DVD macht? manDVD DeVeDe.
Abspielen von mpeg, DivX, Xvid, MKV
Zum Abspielen der Konservenvideos habe ich mittlerweile ein Popcorn Hour A110, echt empfehlenswert. Ok, die extrem lange Bootzeit des Teils nervt gewaltig (>80s) aber sonst möchte ich das Teil nicht mehr missen.
Links
* Wie benutzt man Project X und mplex, ... Muss was neues her... Man wie ich manchmal das Internet hasse...